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Oodima und der erste Regen

So jetzt bin ich schon seit 7 Wochen in Botswana und insgesamt habe ich schon 5 Wochen in Oodima gearbeitet. Bis zu den Ferien Ende November kommen noch 5 Wochen auf mich zu. Ich habe mich hier gut eingefunden und blicke so langsam in den Lehreralltag durch. Ein Lehrer an meiner Schule unterrichtet ein Fach und meistens sind ihm dann drei Klassen zugeteilt. Mr Les unterrichtet z.B. eine form 1 (8. Klasse), eine form 2 und eine form 3. Allerdings schreibt form 3 (10.Klasse) gerade ihre Abschlussexamen und deshalb fallen diese Stunden weg. Er hat 6 Mathestunden in einer Klasse innerhalb von 6 Tagen (die haben hier ein 6 day timetable, d.h. in einer Woche ist der Montag Tag 1 und in der naechsten ist er dann Tag 6 usw.). Somit hat er jetzt mehr Freistunden als Unterrichtsstunden. Manchmal ist er aber auch nicht zu den Unterrichtstunden da und dann habe ich die form 1 schon ein paar Mal uebernommen. Das ist ganz gut, weil ich dann Wiederholungen mit ihnen machen konnte. Ich habe auch ...

Bilder

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Das ist Oodima! Rechts am Bildrand sieht man die Bibliothek. Und in der Bildmitte das ist ein Klassenraum genau wie links daneben Der Leichtathletikplatz in Oodima Das ist Oodi! Am 30.9 (Nationalfeiertag Botswanas) mot meinen Mitfreiwilligen, den beiden Freiwilligen aus Maun und MPs Kindern.

Arbeit, Nationalfeiertage ...

So jetzt ist es mal wieder Zeit für einen neuen Blogeintrag. Seit diesem Dienstag hat die Arbeit  in  Oodima (der Schule in der ich arbeite) für mich wieder begonnen, nachdem die Ferien anlässlich des 50. Unabhängigkeitstages vorrüber sind. In der Woche haben uns sogar zwei Freiwillige(Eva und Ariane)  von unserer Organisation, die in Maun sind, besucht. Sie wollten unbedingt ins Stadion in Gaborone gehen am 30.9 und dann haben sie das einfach mit einem Besuch bei uns verbunden. Das 50.  Jubiläum Botswanas haben wir in Oodi auf dem ,,Kgotla“ (eine Art Dorfplatz) gefeiert. Wir wurden sogar vom ,,Kgosi“ (Bürgermeister) persönlich eingeladen und haben Ehrenplätze zugewiesen bekommen. Die Feierlichkeiten gingen den gesamten Tag und wir waren dort etwa von 11-15uhr. Das war dann erstmal genug, weil alles mal wieder auf Setswana war und es einfach nur heiß war. Abends sind dann noch spontan Herrmann und Tillmann, auch zwei Freiwillige von meiner Organisation die im Norden ...

Dies und jenes

Ich hatte in der letzten Woche leider kein Internet, also kommt jetzt erst der nächste Eintrag. Es ist wieder einiges passiert. Wir sind nun seit dem 18.9 sechs Freiwillige aus Deutschland. Wir sind eine kleine kuschelige WG mit drei Zimmern und keiner Privatsphäre. Das liegt daran, dass die Wände nicht bis oben geschlossen sind. Also muss man nicht mal in einem Zimmer sein, um miteinander zu kommunizieren. D.h. Lästern kann man nicht :D  Und wenn man aufs Klo geht, macht man einfach Musik an. Mindestens einmal die Woche müssen wir einen Großeinkauf in Gabs (Gaborone) machen.Da nimmt jeder seinen Rucksack mit und der wird dann vollgestopft mit Lebensmitteln bzw was man alles so braucht. Wir werden dann immer komisch angestarrt, weil die Leute hier anscheinend nie so riesen Einkäufe machen. Das lustige ist auch, dass wir die Rucksäcke nicht im Laden packen dürfen, sondern erst draußen. Denn vorher wird noch der gesamte Einkauf kontrolliert (2x wurde sogar genau geschaut, ob alles ...

Der Kombi

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Mit einem Kombi kommen wir immer nach Gabs (Gaborone) und zurück. Eine Fahrt kostet 6 Pula (ca 0,55€) und dauert, wenn es keinen Stau gibt, ca 30min. Normalerweise passen 16 Leute in einen Kombi (deshalb "Super16"), aber das heißt nicht automatisch, dass man niemanden mehr mitnimmt, wenn 16 Leute drinsitzen. ;) Je mehr desto besser! Es gibt hier ein breit gefächertes Netz an Kombis. D.h. Man kommt von dem umliegenden Dörfern echt gut und günstig nach Gabs rein. Oder auch in Gabs von einem Ort zum anderen. Allerdings muss ich zugeben, dass wir bis jetzt nicht so viel von Gabs gesehen haben, weil wir immer nur nach Gabs fahren, um in die Mall zu gehen und einzukaufen. Die Fahrer sind hier auch echt aufmerksam, weil sie immer drauf achten, ob jemand bei ihnen mitfahren will, notfalls fahren sie auch nochmal durch das halbe Dorf, um jemanden mitzunehmen. Sie wollen ihren Kombi nunmal voll bekommen, um mehr Geld zu verdienen. Und was ich auch echt bemerkenswert an einem Kombifa...

,,Oodima" (Arbeit in der Schule)

So jetzt arbeite ich nun seit Dienstag (13.9) in ,,Oodima" (die weiterfuehrende Schule in Oodi) und das ist eine komplett neue Erfahrung für mich. Wir sollten gegen 7.20uhr in Oodima sein und das waren wir auch. Ein paar Minuten später kam dann auch ,,Mma Motlhlabi" (die Verantwortliche für uns in Oodima) und sie hat uns dann eingewiesen. Ich wurde einer ,,Home Economics" (Kochen, Nähen) Lehrerin zugeteilt. Es klingt cooler als es war, weil leider waren die total ,,busy"  um es in ,,Mma Motlhlabis" Worten zu sagen. Sie mussten das ganze Zimmer putzen für die Abschlussprüfung der 10. Klässler (hier form 3 genannt). Also saß ich nur so da, hatte eigentlich nichts zutun und fühlte mich unwohl, weil ich wusste das mich alle beobachteten. Irgendwann kam dann eine Schülerin zu mir, die mir ein Rührei gemacht hatte. Ab dem Zeitpunkt habe ich mich einfach nur noch unbehaglich gefühlt, weil nur die Lehrerin und ich etwas bekommen haben. Auch die Tatsache, dass die Lehre...
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Hallo ihr Lieben  Seit über  einer Woche bin ich in Oodi, Botswana mit vier anderen Freiwilligen (Henning, Jöran, Meike, Neele) aus Deutschland. Am 18.9 kommt Finnja nach, weil sie naechste Woche erst 18 wird. Und ich habe schon so viel erlebt. Aber jetzt werde ich mal versuchen alles geordnet zu erzählen. Die erste Woche hier ist sozusagen eine Einführungswoche, d.h. wir wurde Leuten vorgestellt bzw uns wurde  die Projektarbeit vorgestellt. So wurden wir z.B. dem ,,Chief“ (dem Bürgermeister) von Oodi vorgestellt. Dabei muss man, wenn man zu ihm geht, aus Respekt als Mädchen seine Haare mit einem Tuch, seine Arme mit einer Jacke und seine Knie mit einem Kleid  bedecken. Die Jungs müssen eine lange Hose tragen und auch durch eine Jacke ihre Arme bedecken. Wir wurden aber nicht nur einer so offiziellen Person wie dem ,,Chief“ vorgestellt, sondern auch Mitarbeitern der einzelnen Projekte wo wir für ein Jahr arbeiten werden. Bei diesen Projekten handelt es sich um einen Ki...